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Mit Weltrekord: Neuseeländer Jack Jordan verteidigt härtesten Sportholzfäller-Titel der Welt

Jack Jordan verteidigt seinen Titel und darf auch 2023 den Sieg bei der World Trophy bejubeln.

Rotterdam, 10. Juni 2023. Die STIHL TIMBERSPORTS® World Trophy verspricht Spannung bis zum letzten Axthieb – so auch in diesem Jahr an den Onderzeebootloods in Rotterdam (Niederlande). Hier setzte sich der Neuseeländer Jack Jordan im spannenden Mann-gegen-Mann-Format gegen 15 der besten Sportholzfäller der Welt durch und holte sich den Titel zum zweiten Mal in Folge. Im großen Finale gegen Michał Dubicki aus Polen lieferten sich beide Athleten ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das der Neuseeländer mit einem neuen Trophy-Weltrekord spektakulär für sich entschied. Jason Lentz aus den USA komplettierte das Podium auf Platz drei.

Der Neuseeländer Jack Jordan verteidigt die World Trophy und ist somit das Maß aller Dinge im härtesten TIMBERSPORTS® Format der Welt. Auf seinem Weg ins Finale schaltete der 27-Jährige in den K.o.-Duellen zunächst Geoff Larkin (Kanada) sowie die Mitfavoriten Laurence O’Toole (Australien) und Jason Lentz (USA) aus. Es folgte ein Herzschlagfinale gegen den Polen Michał Dubicki, das Jordan mit einem spektakulären Weltrekord von 53,65 Sekunden für sich entscheiden konnte. „Es war sehr hart heute. Jeder Gegner hat mich bis an meine Grenzen gebracht, deshalb ist es ein wahnsinniges Gefühl, dass ich hier den Sieg holen konnte“, strahlte der neue und alte Champion.

Alles andere als ein Weltrekord hätte gegen den bärenstarken Michał Dubicki nicht genügt, denn auch der Pole lieferte mit 55,38 Sekunden eine absolute Fabelzeit ab. Trotzdem gab es für Dubicki keinen Grund zur Trauer, schließlich trug sich die „Axemachine“ als erster Europäer in einem World Trophy-Finale in die Geschichtsbücher ein: „Ich bin sehr stolz über meinen Auftritt und den zweiten Platz. Am Schluss denkt man auch daran, was es gebraucht hätte, um ganz oben zu stehen. Aber das Finale gegen Jack war unglaublich und am Schluss war er einen Tick besser. Ich habe mich für ihn sehr gefreut.“

Die Bronzemedaille geht derweil in die USA: Jason Lentz setzte sich in den ersten Runden gegen Pierre Puybaret (Frankreich) und Emil Hansson (Schweden) durch, ehe er sich Jack Jordan geschlagen geben musste. Im kleinen Finale um Bronze ließ der Vorjahresfinalist dem Niederländer Redmer Knol dann keine Chance. „Es war eine großartige Atmosphäre. Ich bin langsam reingekommen, war in den ersten Runden etwas nervös. Dann musste ich gegen Jack Jordan ran – und er ist einfach ein unglaublicher Athlet. Aber es ist immer gut, sich mit den Besten zu messen“, ordnete Lentz den Wettkampf ein.

Lokalmatador bringt Rotterdamer Hafen zum Kochen
Der „Local Hero“ Redmer Knol sorgte für Jubelstürme auf den Rängen im Rotterdamer Hafen. Maximal mit Außenseiterchancen an den Start gegangen, kämpfte sich der Niederländer vor heimischem Publikum bis ins Halbfinale und so in die Herzen der heimischen Fans – viel mehr, als Knol selbst für möglich gehalten hätte. „Ich habe nicht damit gerechnet, dass ich über fünf Runden gehen würde. Dafür habe ich gar nicht trainiert“, scherzte der sympathische Niederländer vor dem Duell um Platz drei.

Die vollständigen Ergebnisse können in der Database nachgelesen werden.

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