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Jack Jordan ist unschlagbar: Vierter Trophy-Sieg in Folge

Jack Jordan aus Neuseeland auf der World Trophy 2026 in Budapest mit Trophäe und Ring.
Der Neuseeländer Jack Jordan wurde durch seinen erneuten Titelgewinn der bisher erfolgreichste Sportholzfäller im Trophy-Format.

Wien, Rotterdam, Mailand, Budapest: Immer, wenn der Neuseeländer Jack Jordan (30) zur World Trophy anreist, steckt am Ende des Abends der Siegerring an seinem Finger. Am Samstag gewann der Sportholzfäller vor einer fulminanten Kulisse auf einer schwimmenden Bühne in Budapest zum vierten Mal in Folge die World Trophy. Zusätzlich verbesserte er seinen eigenen Weltrekord um fast zwei Sekunden. Im Finale bezwang der 30-Jährige dank seiner Stärke im Standing Bock Chop den US-Amerikaner Matt Cogar. Lokalmatador Bence Strúbel schied in der ersten Runde gegen den Australier Kody Steers aus, der sich über die Bronzemedaille freute. Drei Titelkämpfe, eine ins Wasser gebaute Bühne und 3.000 Fans: Budapest wurde an diesem Wochenende zum Schauplatz des Sportholzfällens.

Fünfmal musste Jack Jordan jeweils zwei Axt- und zwei Sägedisziplinen hintereinander absolvieren, um am Ende die Trophäe in die Budapester Abendluft zu strecken. Fünfmal lieferte Jordan die jeweils beste Zeit und setzte am Ende mit seinem Weltrekord von 50.84 Sek. noch einmal einen drauf. „Ich habe mir nicht bewusst die beste Performance und den Weltrekord für das Finale aufgehoben, aber Matt hat mich definitiv zu meiner besten Leistung gezwungen“, sagte der frisch gekrönte Champion aus Neuseeland. Matt Cogar war ein ebenbürtiger Gegner: „Ich habe mein Ziel erreicht, gegen diese Legende anzutreten. Mir gehören sicherlich ein paar Prozent seines Weltrekords. Ich komme definitiv zurück, um Jack erneut herauszufordern.“

Im kleinen Finale besiegte der Australier Kody Steers den Schweden Emil Hansson, der bis dahin überragend gesägt und gehackt hatte. „Ich hatte nicht mehr viel im Tank, um meine Bewegungen sauber auszuführen und bin glücklich, durchgehalten zu haben und auf dem Podium gelandet zu sein“, sagte Kody Steers.

Deutscher Meister Danny Martin zählt zu den sieben Besten der Welt
Der Hesse Danny Martin aus Sinntal zog zum ersten Mal bei einer World Trophy in die Runde der besten Acht ein. Nachdem er zunächst den favorisierten Tschechen Matyáš Klíma aus dem Wettkampf befördert hatte, wartete Emil Hansen auf den sechsfachen Deutschen Meister. Martin hatte sich vorgenommen, den nationalen Rekord im Trophy-Format zu knacken - und kurz sah es so aus, als könnte dies im Viertelfinale gelingen. Doch Hansen, der 13 Jahre jünger als Martin ist, legte ein Tempo vor, dass dieser nicht mitgehen konnte. „Ich muss meine Fitness weiterhin optimieren, um auch am Ende des Heats noch Power zu haben. 

Dabei muss ich wohl härter zu mir selbst sein und mehr durchziehen. Noch ein Schlag und ich hätte den Deutschen Rekord geknackt“, sagte Danny Martin, der seinen Heat nach 1:09.86 Min. beendete und 1:07.31 Min. angepeilt hatte. „Aber ich freue mich, zu den sieben Besten der Welt zu zählen.“ 

Der Rookie-Weltmeister kommt aus Neuseeland - Mathew Gower holt die Goldmedaille
Bereits am Freitag hielten die Nachwuchssportler die Spannung bis zum letzten Heat aufrecht. Erst mit dem finalen Schlag am Springboard stand fest: Mathew Gower aus Neuseeland ist Rookie-Weltmeister 2026. Der 23-Jährige rückte in Budapest ein Stück näher an Landsmann und Mentor Jack Jordan heran, der 2025 die Einzel-Weltmeisterschaft gewann. „Ich bin total überwältigt, es ist noch gar nicht richtig angekommen. Mein nächstes Ziel ist klar: Jack Jordan schlagen“, sagte Gower. 

Auf Platz zwei folgte mit Awatea Moore Barrett ein weiterer Athlet aus Übersee. „Matt Gower ist ein großartiger Athlet, ich trete schon seit einigen Jahren gegen ihn an. Hoffentlich bekomme ich nächstes Jahr die Chance, wiederzukommen, um es nochmal zu versuchen“. Rang drei belegte der Belgier Kamiel Van Raemdonck, der trotz seiner Podiumsplatzierung unzufrieden war. „Es war wahrscheinlich einer meiner schlechtesten Wettkämpfe und früh war klar, dass ich den Titel nicht holen würde. Herzlichen Glückwunsch an Mathew und Awatea – sie sind ein großartiges Duo an der Spitze“. Der 18-jährige Lokalmatador Ádám Urbán schaffte es mit starken Leistungen bis in die dritte und letzte Runde. Getragen vom Applaus des heimischen Publikums erreichte der junge Ungar am Ende den sechsten Platz.

Chancenlos im Kampf um die Medaillen waren Jeffrey Hübscher (7.) aus der Schweiz und Simon Oberzaucher (11.) aus Österreich.

Die kompletten Ergebnisse der Wettkämpfe dieses Wochenendes erhalten Sie in der STIHL TIMBERSPORTS® Database. 

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