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Titelverteidigung geglückt: Michał Dubicki gewinnt zum vierten Mal die European Trophy

Der Titel bleibt in Polen: Michał Dubicki hat erneut die STIHL TIMBERSPORTS® European Trophy gewonnen.
Der Titel bleibt in Polen: Michał Dubicki hat erneut die STIHL TIMBERSPORTS® European Trophy gewonnen. Zweiter wurde Matyáš Klíma (l.) und Dritter Redmer Knol.

Der Titel bleibt in Polen: Michał Dubicki (44) hat erneut die STIHL TIMBERSPORTS® European Trophy gewonnen. Beim Houthakkersfeest in Lage Vuursche bei Amsterdam setzte er sich im Finale gegen den Tschechen Matyáš Klíma (26) durch. Lokalmatador Redmer Knol belegte Rang drei, nachdem er am Vortag Benelux-Meister geworden war. Nach dem Finalduell herrschte kurzzeitig Unklarheit über eine mögliche Disqualifikation des Siegers.

Vier Disziplinen direkt hintereinander – Stock Saw, Underhand Chop, Single Buck und Standing Block Chop – verlangten den Athleten alles ab. Michał Dubicki steigerte seine Zeiten bis ins Finale stetig und schaltete Gegner aus Deutschland, der Schweiz und Österreich aus. Im Finale traf er auf Matyáš Klíma, den Silbermedaillengewinner der World Trophy 2024. Noch ehe das offizielle Signal zum Aufwärmen der Säge erklang, startete Dubicki seine Stock Saw viel zu früh. Nach einem kurzen Austausch mit den Schiedsrichtern begann das Rennen dann doch. Klíma lag zunächst vorne, doch Dubicki drehte bei der Single Buck auf. Sein schneller Schnitt brachte den entscheidenden Vorsprung für den abschließenden Standing Block Chop. Klíma konnte den Rückstand nicht mehr aufholen und musste sich mit Platz zwei begnügen.

„Die drohende Disqualifikation hat mich kurz aus dem Rhythmus gebracht, aber ich musste weitermachen – auch ohne zu wissen, wie entschieden wird“, sagte Dubicki. „Es macht mir Spaß, mich mit jüngeren Athleten zu messen. Der Sieg zeigt, dass nicht nur Fitness zählt, sondern auch mentale Stärke und Disziplin.“ Klíma war enttäuscht, akzeptierte aber das Ergebnis, nachdem ihm die Judges erklärt hatten, dass alles regelkonform abgelaufen war. „Es war ein harter Wettkampf gegen viele starke Gegner. Natürlich bin ich traurig, dass es nicht zum Sieg gereicht hat.“

Redmer Knol feierte den dritten Platz durch einen Sieg im kleinen Finale über den Vorjahreszweiten Ferry Svan aus Schweden. „Ich wollte an zwei Tagen ganz oben stehen – das habe ich mit Rang drei verpasst. Aber ich habe mich für die World Trophy und die Weltmeisterschaft qualifiziert und bin abermals Benelux-Meister geworden. Vor heimischem Publikum war es trotzdem ein großartiges Wochenende.“

Jüngster Teilnehmer qualifiziert sich für World Trophy
Jüngster Teilnehmer war der 18-jährige Belgier Kamiel van Raemdonck, Vizemeister der Rookie-WM 2024. Beim morgendlichen Time Trial hatte er sich für die Runde der besten 16 qualifiziert und damit deutlich erfahrenere Athleten hinter sich gelassen. Der junge Belgier, der am Vortag erneut zum Rookie-Landesmeister gekrönt wurde, schied allerdings gegen Szymon Groenwald (Polen) im Achtelfinale aus. Seine Wettkampfzeit war jedoch so gut, dass sich van Raemdonck noch als Zehnter für die World Trophy im kommenden Jahr qualifiziert hat.

Für alle Starter ging es in Lage Vuursche um mehr als den Titel: Die zehn Bestplatzierten nehmen an der World Trophy 2026 teil, wo sie auf internationale Konkurrenz aus Australien, Kanada, Neuseeland und den USA treffen werden.

Ebenfalls qualifiziert für die World Trophy 2026 sind:

1)    Michał Dubicki, Polen
2)   Matyáš Klíma, Tschechien
3) Redmer Knol, Niederlande
4) Ferry Svan, Schweden
5) Emil Hansson, Schweden
6)  Szymon Groenwald, Polen
7) Danny Martin, Deutschland
8)  Oliver Reinhard, Schweiz
9) Koen Martens, Belgien
10) Kamiel van Raemdonck, Belgien

Weitere Informationen sowie die gesamten Ergebnisse sind nachzulesen in der STIHL TIMBERSPORTS® Database.

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