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Danny Martin wird zum siebten Mal Deutscher Meister und qualifiziert sich für die WM

Danny Martin geht in die Geschichte der STIHL TIMBERSPORTS® Series ein. Der 38-Jährige gewann am Samstag im österreichischen Schladming zum zweiten Mal das DACH-Finale und wurde bester Sportholzfäller aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zweiter wurde Oliver Reinhard (CH) vor Christophe Geissler (CH). Auch bei den Frauen und Rookies fielen die Entscheidungen um die Titel. Für den Höhepunkt sorgte die Tschechin Karolina Urbanová mit einem Weltrekord. Die Schweiz war mit vier von sechs möglichen Podiumsplätzen bei den Männern die erfolgreichste Nation.

Das Podium vom TIMBERSPORTS® DACH-Finale 2026: Christopher Geissler (l.), Danny Martin (m.) und Oliver Reinhard (r.)
Das Podium vom TIMBERSPORTS® DACH-Finale 2026: Christopher Geissler (l.), Danny Martin (m.) und Oliver Reinhard (r.)

Rund 2.000 Zuschauerinnen und Zuschauer kamen am Wochenende zum Wetzlarerplatz, um den Wettkampf zu verfolgen. Nach fünf Disziplinen lag Martin bei den Pros mit zehn Punkten vor Oliver Reinhard. Die Entscheidung fiel im letzten Heat des Tages an der Hot Saw, als beide direkt aufeinandertrafen. Ausgerechnet in seiner Paradedisziplin unterlief Martin ein folgenschwerer Fehler. Nach dem Startsignal zog er das Seil einen Augenblick zu früh aus der Säge, die daraufhin nicht ansprang. Während Reinhard bereits die drei benötigten Scheiben abgeschnitten hatte, musste der Sinntaler schnell reagieren. Eine Disqualifikation hätte den Gesamtsieg unmöglich gemacht. „Ich habe einen kühlen Kopf bewahrt, das Startseil wieder aufgewickelt und meine Scheiben schnell geschnitten. Das hat mir die nötigen Punkte gegeben“, sagte Martin.

Am Ende reichte es für den Gesamtsieg. Noch wichtiger war für den Feuerwehrmann aus Sinntal allerdings der fünfte nationale Titel in Folge. Das war zuvor keinem deutschen Sportholzfäller gelungen. Als Deutscher Meister hat Martin nun auch seinen Startplatz für die Weltmeisterschaft Ende Oktober in Stuttgart sicher.

Reinhard feierte mit Rang zwei ebenfalls einen Erfolg: Er wurde erstmals Schweizer Meister. Im europäischen Ranking liegt er derzeit auf Platz vier und muss noch vier Wettbewerbe abwarten, bevor seine endgültige Platzierung feststeht.

Für die drei österreichischen Starter verlief der Pro-Wettkampf dagegen enttäuschend. Auch der amtierende Staatsmeister Armin Kugler schied bereits nach den ersten drei Disziplinen aus.

Weltrekord bei den Frauen am Standing Block Chop

Die Frauen traten in einem internationalen Wettbewerb mit vier Disziplinen gegeneinander an. Zusätzlich wurde auch hier die DACH-Meisterin ermittelt. Die Tschechin Karolina Urbanová sorgte für großen Jubel im Publikum. Sie verbesserte ihren eigenen Weltrekord am Standing Block Chop auf 22,22 Sekunden. Juliana Einfalt aus Österreich stellte in der gleichen Disziplin einen nationalen Rekord auf. 

Die DACH-Wertung gewann Alrun Uebing (DE). Die 53-Jährige kam in drei Disziplinen unter die besten drei. „Ich freue mich riesig über den Titel“, sagte sie. „Er wird hoffentlich dazu beitragen, dass ich mich im kommenden Jahr wieder für die Frauen-WM qualifiziere.“ Einfalt wurde Zweite, ihre Landsfrau Johanna Loretz Dritte. Den internationalen Wettbewerb entschied Urbanová für sich.

Titelverteidigung bei den Nachwuchs-Athleten

Bei den Rookies setzte sich der Schweizer Jeffrey Hübscher erneut durch. Sein Landsmann Melvyn Geissler und der Österreicher Simon Oberzaucher machten ihm die Entscheidung schwer. Oberzaucher startete mit einem nationalen Rekord im Springboard und benötigte dafür 39,16 Sekunden. Einen weiteren Disziplinensieg holte der 20-jährige Kärntner erst zum Abschluss im Underhand Chop.

Bis dahin hatten Hübscher und Geissler konstant gepunktet und persönliche Bestzeiten erzielt. Mit sieben Punkten Vorsprung verteidigte Hübscher schließlich seinen Titel vor Geissler. Oberzaucher wurde Dritter und bleibt damit Österreichischer Landesmeister.„Ich bin hierhergekommen, um meinen Titel zu verteidigen, alles andere wäre eine Enttäuschung gewesen“, sagte Jeffrey Hübscher.

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